Steeler Kurier, 21. Juni 2008

Zu unserem Top-Thema vom Mittwoch, "Dank Turbo-Abi unabsteigbar?" hat sich die Leitung der UNESCO-Schule Essen, Steinmetzstraße 9, gemeldet. Auch hier kann man sein Abi bauen, wenn es auf dem Gymnasium nicht klappt.

Die UNESCO-Schule Essen ist als Schulform ein Aufbaugymnasium, sie bietet eine doppelte Chance, dem "Turbo-Abi" zu entkommen: Hier beginnt die gymnasiale Laufbahn mit der Klasse 7, und nach erfolgreich mit Qualifikation abgeschlossener Sekundarstufe I ermöglicht sie Haupt- und Realschülern in der Jahrgangssfufe 11 den Einstieg in den gymnasialen Weg zum Abitur, das dann in der Jahrgangsstufe 13 abgelegt werden kann.

Für die jetzt vom "Turbo-Curriculum" verfolgten Achtklässler der grundständigen Gymnasien eröffnet sich damit eine Möglichkeit: Wenn auf Grund der Unvereinbarkeit des Lernstoffs der "Turbo-Klasse 8” und der bisherigen achten Klasse ein Schulwechsel für Wiederholer droht, muss das kein Schulformwechsel sein, denn auf der UNESCO-Schule kann die gymnasiale Laufbahn fortgesetzt werden.

Im Übrigen eine Chance, die nicht nur Wiederholern der Klasse 8 (mit Latein als 2. Fremdsprache) offen steht, sondern auch Schülern, die sich erst nach erfolgreicher Erprobungsstufe ab Klasse 7 für ein Abitur in Jahrgangsstufe l3 entscheiden wollen.

Das an der UNESCO-Schule abzulegende Abitur ist dann selbstverständlich das Zentralabitur wie an jedem anderen Gymnasium des Landes auch.


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